Das Deutsche Institut für Urbanistik in Berlin veröffentlichte im 2018 eine Studie betreffend Smart City in Deutschland. Dabei wurden via Desktop-Research die 200 deutschlandweit grössten Städte auf ihr Engagement im Bereich Smart City untersucht.

Viele der aus der Studie hervorgehenden Erkenntnisse decken sich mit den Praxis-Erfahrungen von Hivemind. Einige davon haben wir im Nachfolgenden zusammenfassend aufgeführt.

Die komplette Studie von Roman Soike und Dr. Jens Libbe, Deutsches Institut für Urbanistik GmbH Smart Cities in Deutschland – eine Bestandsaufnahme, Berlin 2018 kann unter www.difu.de/publikationen bezogen werden.

 

Eine leistungsfähige Infrastruktur ist Grundvoraussetzung für die digitale Zukunft der Städte

Eine zukunfts- und leistungsfähige Infrastruktur, welche den Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen den Zugang zur “digitalen Welt” erlauben, bilden die Basis einer Smart City.

Dazu gehören unter Anderem die Verlegung von Breitband-Glasfasernetzen, das Anbieten öffentlicher WLAN-Angeboten, der Einsatz von Sensorik-Infrastrukturen oder die Anschaffung zeitgemässer Hardware für öffentliche Bildungseinrichtungen.

Solche Massnahmen  werden von den Städten im Rahmen ihrer Smart-City Bestrebungen initiiert, um im nationalen sowie internationalen Vergleich konkurrenzfähig und für Unternehmen attraktiv zu bleiben.

 

Pilot und Leuchtturmprojekte dienen als Basis für den strategischen Prozess  

Die Studie belegt, dass die untersuchten Städte auf dem Weg zur smarten Stadt im Rahmen ihrer Digitalisierungsstrategie mit Pilotprojekten starten. Dadurch können erste Erfahrungen und Demonstrationswerte gewonnen werden, wodurch sich weitergehende strategische Prozesse auf gesamtstädtischer Ebene planen lassen. Zur Erprobung neuer Steuerungssysteme sowie zur Prozessoptimierung setzen Städte beispielsweise Füllstandserfassungs-Sensoren in Abfalleimern ein. Technologische Lösungen zur Unterstützung der Kreislaufwirtschaft oder zur Abwasserwärmerückgewinnung finden ebenfalls Einsatz.

 

Umwelt, Verkehr, Gebäude und Wirtschaft sind die  Hauptthemenfelder

Die Smart-City-Aktivitäten beziehen sich hauptsächlich auf die Themen Energie und Umwelt („Smart Environment“), Verkehr und Mobilität („Smart Mobility“), Wohnen und Gebäude („Smart Buildings“) sowie Wirtschaft und Gewerbe („Smart Economy“). In einzelnen Smart-City-Projekten werden ganze Quartiere zu sogenannten Living Labs umgestaltet. So können die Smart-City-Visionen getestet werden können.

 

Smart City Verantwortlichen in der Verwaltung kommt eine Schlüsselrolle zu

Ein „verbindlicher“ Smart-City-Prozess und die damit einhergehende politische Legitimation bedingt einen Handlungswillen von der Kommune bis hin zur Verwaltungsspitze.

Für die erfolgreiche Umsetzung eines Smart-City Projekts sollte es in der kommunalen  Verwaltung und Politik einzelne Smart-City oder Digitalisierungsverantwortliche geben, die das Thema inhaltlich, fachlich und strategisch vorantreiben und im Stande sind, die entsprechenden Akteure sowie Entscheidungsträger von den Smart-City Bemühungen zu überzeugen. Als Ansprechperson und Berater kommt solchen Schlüsselpersonen eine tragende Rolle zu.

In grösseren Städten besteht nach wie vor oftmals ein fachliches Silo-Denken innerhalb der Verwaltung, was im Rahmen einer ganzheitlichen Smart-City Strategie nicht zielführend zu sein scheint, weil es für die nötige Auseinandersetzung mit einem so quergreifenden Thema wie der Digitalisierung hinderlich ist. In kleineren Städten mangelt es nicht selten an personellen und fachlichen Kapazitäten für eine tiefergehende Befassung mit Smart City.

Zunehmend bilden die Städte deshalb für den Themenbereich Digitalisierung und für die Implementierung von Smart-City-Massnahmen neue organisatorische Einheiten in der Verwaltung. In Einzelfällen gliedern sie dafür Stabsstellen direkt an die Verwaltungsspitze an oder gründen neue Bereiche innerhalb der Stadtentwicklungs- oder Wirtschaftsressorts.

 

Wie Hivemind Sie bei der Umsetzung ihrer Smart City Strategie unterstützen kann

 Smart CIty 2

 

Gerne teilen wir unsere Erfahrung im Bereich Smart City mit Städtevertretern, Infrastrukturanbietern und Implementations-Partnern. Die Hivemind Lösung bietet folgende Vorteile:

 

  • Zeitnahe und risikoreduzierte Umsetzung von Smart City Anwendungen
  • Ein Smart City Ökosystem ohne Silo Anwendungen
  • Eine neutrale Plattform zur Integration von Sensoren unterschiedlichster Hersteller
  • Keine Bindung an Telecom Carriers und Kommunikationstechnologien